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Zughundesport - Dog-Scootering


Im September 2009 waren wir Teilnehmer bei einem Zughundesportseminar. Und seither sind wir begeisterte Dog-Scooter. Die Sportart wird auch Bike- oder Rollerjöring genannt. Und da es uns so viel Spaß macht, würden wir uns freuen, noch viele andere vom Zugsport zu begeistern. Mir persönlich gefällt der Dog-Scooter oder auch Roller genannt am besten von allen möglichen Zug-Varianten. Er ist leichtgängig, klein und kann damit auch in fast jedem PKW transportiert werden und aufgrund des geringen Gewichts ist er auch schon von Hunden, die um die 20 Kilogramm wiegen ohne weiteres zu ziehen - bzw. man kann einfach mittreten, wenn der Untergrund zwischendrin mal uneben wird oder es eine kleine Steigung zu nehmen gilt.


Merlin hat einen Heidenspaß am Ziehen... und Mogli rennt am liebsten hinterher :o)

Unser Fuhrpark umfasst derzeit vier Roller (einen gelben Sidewalker "City" von Blauwerk, einen grünen und einen silbernen Sidewalker "Willy" von Blauwerk sowie ein blaues "Rollerbyke").



Ich biete Schnupper-Workshops und Einzelstunden an. Und komme auf Wunsch auch gerne zu Workshops zu Ihnen in Hundeschulen und Vereine oder zu privaten Hundegruppen. Auch Einzelunterricht ist möglich.


Nächster Schnupper-Termin im Juli:

Eine Möglichkeit in den Zugsport hineinzuschnuppern besteht im Rahmen des Spiel, Sport & Spaß-Seminars am 10. Juli in Steinbach im Taunus.


Das nächstes Zughunde-Seminar...

findet am 21. August in Bad-Soden im Taunus statt - gemeinsam mit Martina Gangel von www.run-and-roll.de. Hier stehen Euch auch alle anderen gängigen Zugfahrzeuge, wie zwei Trikes, ein Bollerwagen und ein zur Zugarbeit umgebautes Fahrrad zur Verfügung. Weitere Informationen findet Ihr hier.


Eine Woche Urlaub...

Vom 19.-24. September biete ich im Rahmen der Cocktailwoche im Pfotenparadies in Ochsenhausen auch Module zum Thema Dog-Scooter fahren an.

Und vom 15.-21. Mai 2011 gemeinsam mit meiner Trainer-Kollegin Martina Gangel von "Run and Roll" eine Urlaubswoche im Hundesporthotel Wolf in Oberammergau an, mit dem Schwerpunkt Zughundesport sowie Spiel, Sport & Spaß-Themen. In dieser Woche stehen Euch ebenfalls alle anderen gängigen Zugfahrzeuge, wie zwei Trikes, ein Bollerwagen und ein zur Zugarbeit umgebautes Fahrrad zur Verfügung.


Hier noch ein ausführlicher Bericht vom Seminar in der Pfotenakademie an dem wir teilgenommen haben:

Auf Pias Gelände hatten wir ideale Bedingungen. Die Seminarleiterinnen Gabi Dietze und Sabine Krieger sorgten für einen kurzweiligen Tag und haben uns alle in kürzester Zeit für ihr Hobby begeistert.



Zunächst stellten Sie uns ihren Fuhrpark vor, den wir im Laufe des Tages nach Herzenslust mit unseren Hunden ausprobieren konnten, um herauszufinden, was unseren Hunden am meisten Spaß macht und womit wir uns am sichersten fühlen.



Nach einer ausführlichen Einweisung in die Besonderheiten der einzelnen Gefährte und Anschirrungs-Möglichkeiten vom Bügel bis zum Zugseil ging es an die Anprobe. Für jeden Hund wurde aus zahlreichen Varianten ein passendes Zuggeschirr ausgesucht und wenn nötig angepasst. Wir haben uns für zwei ONAC-Zuggeschirre entschieden. In dem fühlte sich Mogli am wohlsten. Wenn man eventuell auch mal zwei Hunde gemeinsam ziehen lassen möchte, muss man darauf achten, dass man für beide denselben Geschirrtyp wählt, damit an beiden Geschirren die Zugschlaufe auf gleicher Höhe ist. (Faster- und X-Back-Geschirre passen beispielsweise zusammen, aber Safety und X-Back oder Faster passen nicht zusammen, weil der Zugpunkt an unterschiedlichen Stellen sitzt.)

Ich hätte zunächst nicht gedacht, dass es auch Mogli Spaß machen würde - wurde aber eines besseren belehrt - er lief super vor dem Trike - wobei ich bei ihm manchmal ein wenig mitgeholfen habe, da der Boden teils etwas uneben war (Merlin hat das weniger gestört ;-). Danach probierten wir noch den Bollerwagen mit dem Zugbügel aus - aber den fand er gruselig. Das war allerdings von Hund zu Hund sehr unterschiedlich. Die einen liefen lieber am Zugseil, die anderen fühlten sich im Zugbügel wohler. Da das Equipment recht kostspielig ist, war es prima, alles ausprobieren zu dürfen... so weiß jetzt jeder, was zu ihm und seinem Hund passt.

 

Merlin musste man mal wieder nicht sehr lange erklären um was es geht. Wie bei bisher allen Sportarten, die wir gemeinsam ausprobiert haben, war er sofort Feuer und Flamme... rennen, rennen, rennen dürfen und das Frauchen kommt mit... was bei seinem Tempo normalerweise unmöglich ist ;o) Mit ihm habe ich neben dem Trike auch den Roller/Scooter und das Fahrrad mit einer speziellen Antenne, die das Seil führt ausprobiert...

 

Der ein oder andere Hund brauchte zu Anfang etwas Motivation - sei es durch ein Spielzeug, einen anderen Hund, der vorneweg lief - oder Futter.

   

Aber nicht lange... dann wussten sie, worum es geht und hatten sichtlich Spaß, dass die Ohren nur so flogen - wobei es natürlich auch die etwas ruhigeren und gemütlicheren gab...

 

Martina war mit uns beim Seminar... und das schöne... sie hat bereits zwei Trikes, so dass wir dem neuen Hobby auch hier im Taunus gemeinsam weiter frönen können. Und die Bikeantennen und der Musher-Gürtel sind schon bestellt - im Winter werden wir dann auch mal das Schlittenziehen und Skijöring ausprobieren.

Zum Ende des Seminars folgte noch ein ausführlicher Theorieblock in dem insbesondere auf das Thema Sicherheit eingegangen wurde. So darf man zum Beispiel nicht einfach jedes Fahrrad dazu nehmen. Es muss mit speziellen Bremsen ausgerüstet sein. Auch auf die Tiergesundheit wurde großen Wert gelegt. Die Hunde brauchen immer genügend Wasserr. Man sollte die Strecken nur ganz langsam steigern und je nach Zugsport-Variante reichen 15 Minuten auch später vollkommen aus, wenn man seinen Hund nicht überfordern möchte. Als Varianten gibt es auch noch die Sportarten Cani-Cross (Querfeldeinlauf mit Bauchgurt mit dem Hund und Bikejöring - wobei der Zweibeiner fleißig mitstrampelt). Mithelfen sollte man natürlich auch beim Zughundesport in unwegsamen Gelände oder bei Steigungen um die Hunde zu entlasten.

Es war ein rundum gelungener Tag, der Lust auf mehr gemacht hat! Wer sich eingehender über das Thema Zughundesport informieren möchte, dem empfehle ich das Buch: "GO! Zughundesport: Sport, Spaß und Beschäftigung" von Gabi Dietze oder die beiden Websites von Gabi und Sabine: Zughundeschule und Zughundesport.

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